Nachhaltigkeit

Rund 30 bis 40 Prozent der weltweit erzeugten Energie wird von den elektrischen Geräten der privaten Haushalte verbraucht, so das US Department of Energy. 

Circa 2/3 hiervon entfallen auf Geräte der sogenannten "Weißen Ware", also Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühl- und Gefriergeräte, Herde, Mikrowellen etc. Der Rest entfällt überwiegend auf Geräte der sogenannten "Braunen Ware". Dazu zählen Geräte der Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Audio- und Videoanlagen etc.

Unsere Umweltprobleme haben einen wichtigen Grund in der Zunahme der Nutzung elektrischer Geräte. Hierzu zählen nicht nur die Energiekosten für den Betrieb, sondern auch für die Produktion und den Transport der Geräte. Daher hat die Europäische Union die Industrie aufgefordert, sparsamere und langlebigere Geräte zu entwickeln und zu vertreiben. Insbesondere die Verschrottung "ausgedienter" elektrischer Hausgeräte stellt ein großes Problem dar. Rund 6,5 Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikschrott fallen jährlich in Europa an.

Nachhaltig zu wirtschaften ist daher ein wichtiges Instrument, die Probleme anzugehen. Nachhaltigkeit dürfen wir jedoch nicht nur von der Industrie fordern, sondern sie beginnt bei uns selbst - zum Beispiel, indem wir defekte elektrische Geräte nicht einfach entsorgen, sondern überprüfen lassen, ob eine Reparatur nicht sinnvoller, preiswerter und zudem noch umweltfreundlicher ist.

Fazit: Eine Reparatur lohnt sich in den meisten Fällen und trägt zum nachhaltigen Wirtschaften bei.