Stand-by als Energiefresser

Bequem ist es schon, einfach auf die Fernbedienung zu drücken, um den Fernseher einzuschalten. Aber im Ernst: Liegen Sie stundenlang auf dem Sofa, bevor Sie das erste Mal am Tag fernsehen möchten? Wenn Sie dann noch bedenken, dass – über das ganze Jahr gesehen – nur für diese Bequemlichkeit  mehr Strom verbraucht wird als für das eigentliche Fernsehen, dürfte die Entscheidung „Standby gehört ausgeschaltet“ nicht schwer fallen.

Ähnlich verhält es sich mit anderen Stromverbrauchern wie Musikanlage, DVD-Player etc. Rechnet man alle Geräte mit einem Standby-Schalter in einem durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt zusammen, ergibt dies ein teures „Vergnügen": Rund 500 Kilowattstunden / Jahr unnützen Stromverbrauchs können da schon mal zustande kommen.

Erkennen, ob ein Gerät weiter Strom verbraucht

Neben dem Standby-Modus gibt es bei einigen Geräten auch ein „Schein-Aus". Obwohl das Gerät ausgeschaltet wurde, verbraucht es weiterhin Energie. Ein Hinweis darauf kann das sogenannte Netzbrummen oder eine warme Oberfläche - insbesondere bei externen Netzgeräten - sein. Auch Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Spülmaschinen, Trockner oder Mikrowellengeräte können heimlich Strom verbrauchen, da viele über ein Display verfügen, das die Uhrzeit anzeigt. Diese verbrauchen Strom rund um die Uhr und stellen unter dem Strich ein enormes Einsparpotenzial dar.

Vermeiden sollte man auch – wann immer es möglich ist – Backofen, Spül- oder Waschmaschine vorzuprogrammieren. Das Gerät „wartet" bis zum eigentlichen Einschaltzeitpunkt im Standby-Modus.

Unser Energiespartipp

Unser Tipp zum Sparen wertvoller und teurer Energie: Nutzen Sie eine abschaltbare Steckdosenleiste, mit der alle angeschlossenen Geräte wirklich ausgeschaltet werden. Auf Nummer Sicher geht man auch, wenn man kurzerhand den Netzstecker zieht.