Umweltpreis für Deutschland repariert

Verleihung des rheinland-pfälzischen Umweltpreises durch Staatsministerin Margit Conrad für die Initiative "Deutschland repariert". Empfangen wird sie von Hans Krempl jun., Jörg Martin und Wolfgang Euerle von der Hans Krempl Haustechnik GmbH.

"Unsere besten Ideen für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz" – unter diesem Motto hat die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad in der Mainzer Staatskanzlei den Umweltpreis 2009 überreicht. Die Auszeichnung ging an sieben Preisträger in den Kategorien Kommunen und Kommunale Unternehmen, Privatpersonen und Wirtschaft. In der letztgenannten Kategorie wurde die Hans Krempl Haustechnik GmbH mit ihrer Initiative „Deutschland repariert – Reparieren statt wegwerfen" ausgezeichnet.

Ein Schwerpunkt des diesjährigen Umweltpreises lag beim Thema „Ressourcenschonung". Der fünfköpfigen unabhängigen Jury aus Vertretern der Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, des Gemeinde- und Städtebundes, der Medien und des Umweltministeriums lagen in diesem Jahr 43 Bewerbungen zur Bewertung und Auswahl vor. In ihrer Laudatio hob Umweltministerin Margit Conrad hervor, dass es in Rheinland-Pfalz eine Vielfalt ausgezeichneter Ideen, Aktivitäten und Projekte gibt.

Mit der Initiative „Deutschland repariert" versucht die Hans Krempl Haustechnik GmbH als einer der großen deutschen Hausgeräte-Ersatzteilversorger, eine „Reparaturkultur" zu etablieren, die den Hausgerätenutzern, der heimischen Wirtschaft und der Umwelt zugute kommt. Hintergrund dieser Initiative ist die Tatsache, dass viele defekte Hausgeräte ungeprüft entsorgt werden, obwohl oftmals nur ein kleines Bauteil defekt ist. Mittlerweile haben sich dieser Initiative bundesweit fast 1000 Reparaturbetriebe angeschlossen, die mit einer fachgerechten Reparatur und hochwertigen Ersatzteilen dafür sorgen, dass das Elektroschrottaufkommen verringert und der Geldbeutel der Verbraucher geschont wird.

Bei der Überreichung des Umweltpreises würdigte die Umweltministerin den sparsamen Umgang mit Ressourcen durch den gelebten Grundsatz „Reparieren statt wegwerfen" und die vorbildliche Weise, ökologische und ökonomische Interessen zu vereinen.